![]() |
|
++ Mitglied werden ++ ++ Bundesverband ++ |
|
| Startseite I Wir über uns I Kontakt I Admin Panel I WebMail | |||
|
Flüssig lesen lernen Buchbesprechung Autor: GeroTacke Ein Leseprogramm. für den differenzierenden Unterricht, für Förderkurse und die Freiarbeit Klasse 1 und 2 der Grundschule Verlag: Auer Verlag ISBN 3 - 40.3 - 02606 - X 2. Auflage. 1998 Bei dem vorgestellten Übungsbuch handelt es sich um den Lehrerband, es gibt jedoch auch einen Elternband und ein Kinderbuch. Das Programm ist auch für die Klassen 2/3 und die Klasse 4 erhältlich und sollte dem Kenntnisstand des Kindes entsprechend eingesetzt werden. Zitat: "Die betroffenen Kinder brauchen in der Regel so viel zusätzliche Lernzeit, dass man den Eltern unbedingt raten sollte, auch zu Hause intensiv lesen zu üben. Zu diesem Zweck ist ein zusätzliches Heft vorgesehen. Es trägt den Titel Mit Hilfe der Eltern: Flüssig lesen lernen. Die Fassung für die Schule und die Version für das Üben zu Hause sind unabhängig voneinander einsetzbar. Wenn in der Schule keine Möglichkeit besteht, mit dem Programm zu arbeiten, so kann man den Eltern die Ausgabe für das häusliche Üben trotzdem empfehlen." Das Programm ist in aufeinander aufbauende Lernschritte gegliedert und klar strukturiert, die Anleitungen verständlich und die Abbildungen sind kindgerecht, aber nicht kindlich und manchmal auch witzig. Die Übungen beginnen mit dem Heraushören und Benennen von Einzellauten, Vorlesen und Schreiben von Einzelbuchstaben, über Buchstaben zusammenschleifen und Silben einüben, Wärter in Silben zu zerlegen über Endungen von Verben in der 3. Person singular bis zum Lesen kleiner, spannender Geschichten in der vorher geübten Technik. Lesestrategien werden eingeübt und in den einzelnen Kapiteln gefestigt. Alle Übungen abwechslungsreich. Sollten sehr große Schwierigkeiten beim Erlernen der Buchstaben bestehen, könnte ich mir verstellen, dass man zusätzlich noch mit Lautgebärden arbeitet um eine weitere Hilfe anzubieten. Zum häuslichen Üben allgemein: Häusliches Üben empfiehlt sich nur, wenn das Kind willig mitarbeitet, Wenn es möglich ist, sollte die Zusatzarbeit mit dem Deutschlehrer abgesprochen werden. Beim häuslichen Üben sollte, unbedingt auf Regelmäßigkeit geachtet werden. Jeden Tag, außer am Wochenende, bis zu 15 Minuten üben, ist viel erfolgreicher als zweimal in der Woche eine halbe Stunde. Die Übungszeit sollte mit dem Kind abgesprochen und von ihm akzeptiert sein. Eventuell kann ein Küchenwecker gestellt werden, von dem man aber nur das Klingeln am Ende hört. Das Beobachten der Zeit und das Ticken eines Weckers lenken von der Arbeit ab. Lob und Ermutigung nicht vergessen! Eine umfassende Information zum Thema Legasthenie finden Sie in dem Buch: Lotte Schenk-Danziger: Legasthenie, Ernst Reinhardt Verlag, ISBN 3-497-01237-8, 1991 1. Leger-Michel |
||